Gebrauchtwagen

Der Motor ist das Herz des Autos. Eingedenk dieser Tatsache widmete Mercedes-Benz dem Thema Antrieb bei Entwicklung und Modellpflege der E-Klasse besondere Aufmerksamkeit. Durch verschiedene Modifikationen wurden Leistungscharakteristik, Wirtschaftlichkeit, Umweltverträglichkeit und Wartungsfreundlichkeit der Benzin und Dieseltriebwerke kontinuierlich verbessert. Dieses trägt auch den Mercedes Gebrauchtwagen heute noch zu Gute.

Bei den Selbstzündern wird dies durch das Kürzel CDI im Modellschriftzug der Limousinen und T-Modelle deutlich. Die drei Buchstaben gelten als Synonym für die weltweit fortschrittlichste Diesel-Technologie - der Kraftstoff-Direkteinspritzung nach dem Common Rail-Prinzip. Bereits im Dezember 1997 ging der erste Mercedes-Personenwagen mit CDI-Motor in Serie und seit Mitte 1998 erfreuen sich in der E-Klasse die Modelle E 200 CDI und E 220 CDI steigender Beliebtheit, besonders als Mercedes Gebrauchtwagen. Mit Beginn des Modelljahrs 2000 bietet Mercedes-Benz in dieser Modellreihe ausschließlich Common-Rail Triebwerke an - mit vier, fünf und sechs Zylindern.

Den Einstieg in diese Zukunftsweisende Diesel-Klasse ermöglichst der E 200 CDI (Limousine), dessen Vierzylinder-Motor jetzt 85 kW/115 PS leistet und der ein maximales Drehmoment von 250 Newtonmeter entwickelt. Der Leistungs- und Drehmomentschub ist dem Einsatz des neuartigen Turboladers zu verdanken der bedarfsgerecht den jeweils optimalen Ladedruck aufbaut. Konkret: Muss bei herkömmlichen Turboladern je nach Betriebspunkt des Motors ein Teil der Abgasmenge an der Turbine vorbei geführt werden, so kann jetzt die gesamte Abgasenergie, natürlich auch in den Mercedes Gebrauchtwagen, für die Erzeugung des Ladedrucks genutzt werden. Das macht sich vor allem im unteren Drehzahlbereich durch ein schnelleres Anspringen des Turboladers sowie durch die bessere Zylinderfüllung und somit höheres Drehmoment bemerkbar. Immerhin: Sein maximales Drehmoment erreicht der Vierzylinder des E 200 CDI schon bei 1400 U / Min und hält diesen Wert bis 2600 U / min konstant.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Bauteilen dieser Art kann der neu entwickelten Turbolader für die CDI-Motoren von Mercedes-Benz den Winkel seiner Leitschaufeln je nach Motorbetrieb verstellen und somit die größtmögliche Abgasmenge für die Komprimierung der Ansaugluft und den Aufbau des Ladedrucks nutzen. Dieser Grund ist heute eine Empfehlung zum Kauf der Mercedes Gebrauchtwagen. Bei niedriger Motordrehzahl verringern die Leitschaufeln den Strömungsquerschnitt, und der Ladedruck steig aufgrund des Düsen-Effekts. Bei hohen Motordrehzahlen wird der Querschnitt hingegen vergrößert und die Drehzahl des Laders nimmt ab. Diese Variabilität gibt der Neuentwicklung auch ihren Namen: VNT-Turbolader (Variante Nozzle Turbine).

Auch der E220 CDI und die neuen Dieselmodelle E 270CDI sowie 320 CDI , heute beliebte Mercedes Gebrauchtwagen, sind mit dem variablen Turbolader ausgestattet. Kein Wunder also dass auch diese Triebwerke in puncto Leistung und Drehmoment zu den besten ihrer Hubraumklassen zählen. Das gilt vor allem für den neuen Dieselsechszylinder mit 3,2 Liter Hubraum, der schon ab 1800 U / min beachtliche 470 Newtonmeter Drehmoment entwickelt.

Daraus resultiert bei den Mercedes Gebrauchtwagen ein Beachtliches Durchzugsvermögen im unteren Drehzahlbereich, das den neuen E 320 CDI zu einem m überaus agilen und fahraktiven Fahrzeug macht. So liegen die Fahrleistungen des Sechszylinders nur knapp unter den Werten des leistungsstärkeren Markenbruders E 320 mit V6-Benzinmotor.

Deutlich überlegen sind die modernen Diesel-Direkteinspritzer freilich auch in Puncto Kraftstoffverbrauch, ein wichtiger Kaufgrund auch als Mercedes Gebrauchtwagen. Der E 200 CDI fährt mit 6,2 Litern 100 Kilometer weit und der Kraftvolle E 320 CDI verbraucht auf derselben Strecke nur 7,8 Liter Treibstoff. Das bedeutet: Eine Tankfüllung von 65 Litern bringt die Vierzylinder-Limousine über 1000 Kilometer weit. Auch bei den Abgas-Emissionen zeigen sich die CDI-Modelle zeitgemäß, sie erfüllen die strengen Anforderungen der EU-3-Abgasnorm.

Solche Fortschritte gehen in erster Linie auf das Konto der Common-Rail-Direkteinspritzung in den Mercedes Gebrauchtwagen, die obendrein auch einen besseren Fahr- und Geräuschkomfort als herkömmliche Vorkammermotoren bietet. ‘Common Rail’ bedeutet wörtlich übersetzt ‘gemeinsame Leitung’: Während herkömmliche Diesel-Direkteinspritzer den Kraftstoffdruck für jeden Einspritzvorgang aufs neue erzeugen, wird er bei der CDI-Triebwerken unabhängig von der Einspritzfolge aufgebaut und steht in der Kraftstoffleitung permanent zur Verfügung.

Die elektronische Motorsteuerung in diesen Mercedes Gebrauchtwagen regelt den Einspritzdruck je nach Drehzahl und Last des Triebwerks. Sensordaten von Nocken- und Kurbelwelle dienen dem elektronischen Steuergerät des Motors als Basis für die präzise und bedarfsgerechte Einstellung des Einspritzdrucks. Mit anderen Worten: Druckerzeugung und Einspritzung erfolgen unabhängig voneinander.

Die wichtigste Voraussetzung für diese Arbeitsteilung in den Mercedes Gebrauchtwagen ist ein spezieller Speicher in dem der hohe Einspritzdruck von bis zu 1350 Bar konstant gehalten wird. Diese Aufgabe übernimmt die gemeinsame Kraftstoffleitung. Die ist im den vier Einspritzdüsen verbunden, an deren Enden schnell schaltende Magnetventile die Regelung des Einspritz–Zeitpunkts und die Sondierung der Kraftstoffmenge übernehmen. Der Mikro-Computer steuert die Öffnungsdauer der Ventile – und damit die Menge des eingespritzten Kraftstoffes – variabel je nach Betriebszustand oder Leistungsbedarf. Schließt du Motorsteuerung die Magnetventile ist die Kraftstoffeinspritzung sofort wieder beendet.

Der Aluminium-Zylinderkopf der CDI-Triebwerke der Mercedes Gebrauchtwagen zeichnet sich durch zwei Spiral-Einlaßkanäle aus. Einer von ihnen dienst als Drall- der zweite als Füllungskanal. Beide Kanäle sind auf die symmetrisch geformten Brennräume abgestimmt und versetzen die Luft bereits vor den Zylindern in eine schnelle Drallbewegung, die vor allem im Teillastbereich eine optimale Vermischung von Kraftstoff und Ansaugluft bewirkt. Für die gleichmäßige Verteilung des Kraftstoffs innerhalb der Brennräume sorgen hingegen die neu entwickelten Einspritzdüsen, die in der Mitte der Zylinder angeordnet sind.

Auch der Blick aufs Ansaugsystem der CDI-Triebwerke dokumentiert den hohen technischen Standard dieser Motoren, Beispiel Heißfilm-Luftmassenmesser: Er befindet sich vor dem Verdichter des Turboladers und ermöglicht eine exakte Analyse der angesaugten Luftmasse, die sich je nach Temperatur oder Luftdruck verändert. Dank dieses Messsystems erhält der für die Motorsteuerung zuständige Mikro-Computer genaue Daten und kann so zum Beispiel die Abgasrückführung nach Last und Drehzahl des Triebwerks regeln – im Interesse noch geringerer Stickoxid und Partikel-Emissionen, ein wichtiges Argument zum Kauf eines Mercedes Gebrauchtwagen.

Die vom Verdichter des VNT-Turboladers – Eingebaut in vielen Mercedes Gebrauchtwagen - komprimierte Luft strömt anschließend durch den Ladeluftkühler, der sie um bis zu 70 Grad Celsius abkühlt. Der Effekt: Kühle Luft hat ein geringeres Volumen als warme, so dass der Motor noch größere Luftmengen verarbeiten kann und der Auflade-Effekt des Turboladers zusätzlich verstärkt wird.

Im nachgeordneten Mischgehäuse verbinden sich Frischluft und Abgase miteinander, allerdings in einem vom Computer berechneten Verhältnis, das je nach Laststand des Motors optimal ist. Dazu ist das Mischgehäuse mit einem speziellen Abgasrückführungsventil und einer Drosselklappe ausgestattet, die von einem elektropneumatischen Wandler gesteuert werden. Die Luftdrosselung erhöht das Druckgefälle zwischen der Ansaug- und der Abgasseite und bewirkt auf diese Weise eine bedarfsgerechte Leistungssteigerung der Abgasrückführung in den Mercedes Gebrauchtwagen.

Bericht von J. Kostermann von wupdes.de

Mercedes GP

Das war ein Tag, den man nicht vergisst. 300.000 Menschen waren gekommen – sage und schreibe 300.000. Sie saßen, unter ihnen der Bundespräsident – bei Start und Ziel auf der hölzernen Tribüne oder hockten , standen oder campierten am Hatzenbach oder an der Fuchsröhre, am Schwedenkreuz oder am Pflanzgarten, am Schwalbenschwanz oder an der hohen Acht, und sie veranstalteten ein sportliches Volksfest, wie man es bis dahin noch nicht gekannte hatte. Welch eine Kulisse für einen Mercedes GP.


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